Kuchen & Dessert

New York Cheesecake

Ich liebe Cheesecake! Und ich habe bisher noch keinen getroffen, der diese Leidenschaft nicht mit mir teilt. Und ich meine wirklich den festen aber super cremigen New York Cheesecake. Er schmeckt am besten kalt aus dem Kühlschrank – entweder pur oder mit Blaubeeren, Himbeeren, o.ä.

Ich habe immer eine Tüte tiefgekühlter Himbeeren im Freezer, so kann ich immer noch schnell eine leckere Himbeersauce dazu machen, wenn ich doch Lust auf etwas Fruchtiges habe.

Mit dem Boden, der bei dem klassischen New York Cheesecake aus Keksbröseln besteht, hatte ich anfangs so meine Schwierigkeiten. Ich habe versucht die Kekse in einen Gefrierbeutel mit den Nudelholz zu zerbröseln, aber das hat nicht gut funktioniert und am Ende ist der Beutel immer kaputt gegangen. Die Sauerei war dafür groß.

Ich habe nun eine für mich bessere Technik entwickelt, indem ich die Kekse mit einem stabilen Saftglas mit (ganz wichtig!) einem glatten  Boden in einem Topf o.ä. ebenfalls mit einem geraden Boden zerdrücke. Heute habe ich mal das Whisky-Glas von meinem Mann genommen. Das ist sehr dickwandig und daher gut geeignet. Es tut sonst an den Händen weh und die Verletzungsgefahr ist zu groß, wenn es bei zu viel Druck kaputt gehen sollte.

Nun bewege ich das Glas mit nur leichtem Druck und kreisenden Bewegungen, bis ich ganz feines Keksmehl habe. Je feiner das Mehl, desto besser lässt es sich später mit der Butter gemischt als Boden andrücken.

Natürlich lassen sich die Keksbrösel auch gut in einem Mixer zerkleinern – das ist aber natürlich anhängig von deinem Mixer. Probiert es einfach mal aus.

Und noch ein Tipp: 
Ich lege immer ein Backpapier in die Kuchenform und klemme es mit dem Rand ein. So lässt sich jeder Kuchen besser herausnehmen und man beschädigt nicht die Beschichtung des Bodens der Backform, wenn man doch in der Form schneidet. 

Rezept für den weltbesten New York Cheesecake mit fruchtiger Himbeersauce

Zutaten
für den Boden:
200 g Butterkekse (oder Buttervollkornkekse)
75 g geschmolzene Butter
1 Päckchen Vanillezucker

für die Creme:
600 g Frischkäse (Doppelrahm)
150 g Crème fraîche
100 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1/2 Fläschen Zitronenaroma
4 Eier
1 EL Speisestärke

für die Himbeersauce (optional)
250 g Himbeeren (frisch oder TK)
Agavendicksaft zum Süßen nach Geschmack

Backzeit
130° Umluft, mittlere Schiene
ca. 1 Stunde

Anleitung

  1. Die Kekse möglichst fein zerbröseln. Vanillezucker unterrühren und geschmolzene Butter gleichmäßig unterkneten.
  2. Keksbrösel gleichmäßig in einer runden Kuchenform verteilen und festdrücken (!). Es ist wichtig, dass die Brösel ganz festgedrückt werden, weil sie sich sonst mit der später darauf kommenden Cheesecake Creme vermischen. Am besten jetzt noch mal 30 Minuten in den Kühlschrank stellen, damit der Boden wieder fest wird.
  3. Ofen auf 130° vorheizen (Umluft)
  4. Für die Cheesecake Creme den Frischkäse, Crème fraîche , Zucker, Vanillezucker, Zitronenaroma und Eier zu einer Creme verrühren.
  5. Am Ende noch 1 EL Speisestärke unterrühren.
  6. Die Cheesecake Creme vorsichtig auf den gekühlten Boden geben und dann ab in den Ofen – mittlere Schiene.

Dann heißt es wieder „Geduld, Geduld“, denn der Cheesecake schmeckt warm leider überhaupt nicht! Er muss jetzt erst noch mal in den Kühlschrank – am besten über Nacht.

Die fruchtige Himbeersauce: 

  1. TK Himbeeren in der Mikrowelle leicht anwärmen und dann durch ein Sieb passieren und mit Agavendicksaft (alternativ: Puderzucker oder Honig) etwas süßen. Frische Himbeeren müssen nicht erhitzt werden.

Ich finde als Kontrast ein leicht säuerliche Sauce besonders passend, aber da müsst ihr euch einfach herantasten.

Eure Geduld wird belohnt… lasst es euch schmecken.

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